Québec

2016

Montreal

Zuletzt waren wir 2016 in Kanada und haben eine fast dreiwöchige Tour von Montreal, über Ottawa nach Québec unternommen, von wo aus wir weiter Richtung Norden den St. Lorenz Strom hinaufgefahren sind. Die Weite des Landes ist ebenso beeindruckend wie die Freundlichkeit der hier lebenden Menschen. 

In Montreal wohnten wir fast im Zentrum der Stadt in einem kleinen Apartment mit rückwärtigem Balkon und entsprechender Grillmöglichkeit, die wir auch gut genutzt haben. 

Am ersten Tag wollten wir schnell zu Fuß ins Zentrum laufen, haben es uns aber nach nicht einmal der Hälfte der Strecke anders überlegt und sind in die U-Bahn gestiegen. Es war doch sehr weit zu laufen. 

In der City haben wir dann die Cathédrale Marie-Rheine-du-Monde angesehen, den Place Royale, das Museum der schönen Künste und auf dem Mont Royal Saint Joseph’s Oratory betrachtet. 

Von Montreal sind wir dann zweimal in die Hauptstadt Ottawa gefahren und haben zunächst eine Stadtrundfahrt unternommen, um danach im Regen wieder zurückzufahren. Wir haben dabei den Parliament Hill, Royal Canadian Mint (Münzanstalt), Rideau Hall (Offizielle Residenz der Queen und des Generalgouverneurs), Basilica Notre-Dame, National Art Gallery, gesehen. 

In Montreal muss man natürlich das Olympiastadion und das Bells-Centre, die Heimat der Montreal Canadians (NHL), besuchen. Hier wurde gerade die Bühne für ein Céline Dion Konzert aufgebaut. 

Im Olympiastation hatten wir eine geführte Tour mit einem sehr witzigen Guide, was richtig Spaß gemacht hat. Vom Olympiaturm hat man einen tollen Blick über die Stadt auf den Mont Royal. 

Von Montreal ging es über Saint-Sauveur, den Lac des Sables nach Hudson, Quebec, wo wir sehr nette Messekollegen von Ute trafen, um mit ihnen den Tag im Hudson Yacht Club mit BBQ zu verbringen. Sehr nette Leute und tolle Gegend am See (Lac des Deux Montagnes). 

Ottawa

Beim zweiten Versuch Ottawa zu erkunden hatten wir erheblich besseres Wetter und so haben wir den Byward Market, Banana Republic und den Rideau Canal erkundet. Die Schleusen am Hotel Fairmont Château Laurier waren besonders beeindruckend. 

Québec

In Québec hatten wir mitten in der Innenstadt unser Appartement und einen Parkplatz mit Wächter, der die Autos so parkte, dass sie möglichst wenig Platz einnahmen und nach Anmeldung am Vortag pünktlich zur Abholung bereitstanden. Es hat immer geklappt, und es waren keine Kratzer am Wagen. 

Das Appartement lag traumhaft in der Fußgängerzone, sodass wir alle Restaurants in fußläufiger Entfernung hatten und Crêpes, Pizza und Burger essen konnten. Von unserer Dachterrasse hatten wir einen tollen Blick auf das Château Frontenac, dem besten Hotel am Platz. 

Da alles sehr eng beieinander lag, konnten wir das Rathaus, das Château Frontenac mit Park und Promenade und ‚unserem‘ Eisladen, Notre-Dame de Quebec, die Zitadelle, das Parlamentsgebäude mit Park und die Grade Allée schnell zu Fuß erreichen. Das Quartier Petit Champlain lag etwas niedriger und so haben wir diesen Besuch extra geplant. 

Auf einer Bootstour den St. Lorenz Strom hinunter und zurück haben wir vor der Île d’Orléans die höchsten Wasserfälle Kanadas (Chutes de Montmorency) gesehen und einen tollen Blick auf Quebec vom Wasser aus genossen. 

Eine Wanderung über die Mauer der Zitadelle brachte uns wieder zur Promenade am Château Frontenac, wo wir uns mit einem Eis belohnt haben. 

Hier einige Aufnahmen aus Québec.

Dann ging es nach Norden, dem St. Lorenz River folgend.

Auf unserem Ausflug nach Tadoussac sind wir an dem Wasserfall Chutes de Montmorency vorbeigekommen und mit der Seilbahn hochgefahren, um zu Fuß wieder herunterzugehen, bevor wir auf die Île d’Orléans fuhren und eine schöne Tour um die Insel machten, um dann weiter nach Norden zu fahren. 

Am St. Lorenz Strom nördlich von Québec gibt es den einzigen Fjord Kanadas, den wir mit der Fähre überqueren mussten. 

Tadoussac ist ein kleines Städtchen am St. Lorenz Strom, wo man mit etwas Glück auch Wale beobachten kann. Hier gibt es neben einer wunderschönen Aussicht auf den Fluss auch einen schönen Wanderweg, den man in etwa einer Stunde bewältigen kann. 

Der Weg zurück nach Québec in unsere Unterkunft war etwas beschwerlich, aber es hat sich sehr gelohnt.